Vergebung und Frieden
Ein wichtiges Thema für viele von uns und gerade in der heutigen Zeit für die ganze Menschheit. So werden wir doch im Moment verstärkt herausgefordert durch Ereignisse welche sich aus dem kollektiven Feld der Menschengeschichte kommen.

Wir haben jetzt die Chance...

..viele Ungleichgewichte bezüglich alter Urteils-Kriegs- und Wirtschaftsthemen etwas auszugleichen. Jeder für sich in seinem Innern und äusseren Handeln, so wie als Bevölkerung allgemein. Wer sich davon berühren lässt und angesprochen fühlt, möge doch bitte sein Bestes tun dafür! Die Erde und die Menschheit braucht grosse Bewusstseins- und Liebes-Felder, die durch Menschen aufgebaut und genährt werden!
Doch lasst euch nicht täuschen...es geht nicht nur darum, einem Pol die Kraft zu geben, es geht um Ausgleich...dieser Ausgleich beinhaltet, dass es im Grunde kein Urteilen gibt. Auf irdischer Ebene kann das bedeuten, dass beides gleich-wertig ist...Licht und Dunkel...Eine heikle Aussage! Dennoch bedenkt, dass alles andere eine Spaltung bewirkt. Eine Spaltung aus welcher sich gerade eben wieder die Spannung zwischen Gut und Böse, zwischen Recht und Unrecht entwickelt.
Nur, wer entscheidet im alltäglichen Leben, welche Grenzen welches Handelns wie gesetzt werden? Da spielen enorm viele Faktoren mit und jeder denkt wohl für sich, er/sie habe die richtige Ethik, das gerechte Tun und Denken. Was aus dem entsprechenden Standpunkt wohl auch seine Richtigkeit hat. Auch hier kann einmal mehr nur gelten, dass es darum geht sanfter zu werden, meist zu sich selbst. Dies kann dazu führen, dass der innere Schmerz, der innere (Hilfe) Ruf, die grosse innere Leere nicht mehr gedeckelt oder mit Spassmachern gefüllt werden können. Nein, sie werden plötzlich sehr deutlich und klar verständlich. Verfolgen uns mit unangenehmen Träumen oder Ärgernissen im Beruf, mit den Kollegen, mit dem/der PartnerIn...wir sind auf Kriegsfuss mit der Geschwindigkeitsbegrenzung , mit den anderen Verkehrsteilnehmern, mit den Steuerauflagen, den Flüchtlingen, den Medien etc.... Oft werden nicht einmal gross die Waffen gewetzt, diese Widerstände können sich ganz fein und subtil zeigen. Wir kennen dies wohl alle. Selbst darin zu stecken ist äusserst unangenehm, konfrontiert werden mit/durch jemandem auch. Und schon geht der Disput wieder los...Dieses ewige Ping-Pong Spiel der heftigen Emotionen und starr vertretenem Gedankengut läuft schon seit tausenden von Jahren und die Menschheit hat diese Kunst perfektioniert. So haben wir tiefsten Schmerz, tiefste Demütigung, Bemächtigung erfahren. Aber natürlich auch höchste Freude, Grosszügigkeit und Freiheit. Nun, dieses Spiel wird noch eine Weile seine Runden drehen.
Dennoch, immer mehr Menschen sind dessen leid. Sie möchten Harmonie und Frieden erfahren. Diesen kann man aber niemals im Aussen herbeischwören, heranhoffen, herzzaubern oder gar von jemanden erwarten zu bekommen. Nein, denn solches Verhalten bewirkt wieder dieses leidige Tauziehen von „Du mir- Ich dir“. So lassen wir uns doch verführen von dem hermetischen Gesetz der Anziehung, das da lautet – wie Innen so Aussen. Es hat einen Grund, warum uns gewisse Dinge immer wieder herausfordern, warum wir konfrontiert werden mit den sich wiederholenden Themen. Lasst uns sanft werden zu uns selbst, dann kann der erste Schritt aus dem Leiden gemacht werden. Wenn wir in uns schauen und forschen, was da gesehen werden will, was sich da befreien und heil werden will beginnen wir keinen einfachen Weg, aber es ist der Weg in die wahre Freiheit, den wahren Frieden, dem wahren Selbst. Auf diesem Weg kommen wir unweigerlich an den Schild „Vergebung“ vorbei. Aus dem tiefsten Bedauern und Mitgefühl für uns selbst und die Mitmenschen, aus der tiefsten Erkenntnis, dass es weder Täter noch Opfer gibt und somit auch keine Schuld, können wir die Dynamik der Spaltung erkennen und wahrhaftig vergeben, loslassen und frei werden. Innen wie Aussen. Heilung geschieht. Tiefer Frieden erfüllt dann unser Herz. 

 

 

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